Husten beim Pferd

Atemwegserkrankungen – und damit auch Pferde-Husten oder auch COB beim Pferd – sind in vielen Pferdeställen häufige und leider auch alljährlich zur Stallsaison wiederkehrende Begleiter. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass etwa jedes vierte Pferd in Deutschland wiederholt an Equinen Asthma leidet, jedes zehnte bereits chronisch erkrankt ist.

Allergien oder ein allgemeiner Reizhusten können bei Pferden bereits durch ein ungünstiges Stallklima entstehen. Bei Atemwegsbeschwerden stehen zunächst harmlos erscheinende Symptome am Beginn von schleichenden und langfristig hartnäckigen Prozessen, die sich über Jahre in chronische, und damit schwer behandelbare Formen fortsetzen können.


Husten Pferd

Chronisch obstruktive Bronchitis (COB)

Der nicht-infektiösen Entzündung der unteren kleinen Atemwege, auch als chronisch obstruktive Bronchitis (COB) bezeichnet, liegen verschiedene Ursachen zugrunde:  

  • Allergien gegen Pilzsporen aus Heu und Stroh
  • Eine Empfindlichkeit gegen Milben im Stallstaub
  • Allgemeine Abwehrschwäche
  • Reize durch Ammoniak, Staub oder kalte Luft

Die tierärztliche Therapie der COB beim Pferd setzt ihre Behandlungs-Schwerpunkte bei beginnenden Beschwerden in der Regel auf mehrere Standbeine. Die Schleim- und Bronchialkrampf-Lösung, wie auch die Verbesserung der Stallbelüftung bzw. der Wechsel in einen Offenstall sind oftmals erste eingeleitete Maßnahmen. Die Wechsel zu alternativem, staubarmen Einstreumaterial und das Nässen oder Dämpfen von Heu verschaffen dem allergisch reagierenden, hustenden Pferd meistens schon eine deutliche Linderung.

Weniger bekannt ist, dass Bewegungsmangel bei Pferden einen enormen Einfluss auf die Funktionalität der Atemwege haben kann. Das Selbstreinigungssystem der Bronchien wird durch lange schonende Bewegungseinheiten angeregt.

Bitte beachten Sie: Ein Tierarzt-Check ist selbst bei leichten Hustenstößen wichtig, um chronische Verläufe zu vermeiden!


COB Pferd

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Bestehen Hustenprobleme beim Pferd bereits längere Zeit, wird von tierärztlicher Seite ein ganzes Bündel von therapeutischen Maßnahmen einzuleiten sein. Der beliebige Hustensaft aus der Stallapotheke oder ein Abwarten sind an dieser Stelle fehl am Platz.

Für die Vorbeugung und Nachsorge stellt sich für den Pferde-Halter allerdings die Frage, welches Produkt zur Unterstützung bei leichtem Abhusten geeignet ist.

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12.11.2021 Elke Adam SALVANA TIERNAHRUNG GmbH


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Häufig gestellte Fragen

Ursache für Hustenerkrankungen beim Pferd können vielseitig sein. Eine große Rolle spielen oft das Stallklima, Allergien, Empfindlichkeiten oder Abwehrschwächen. Aber auch Reize aus der Umgebungsluft und Bewegungsmangel können sich negativ auf die Atemwege auswirken.

Gemeinsam mit dem Tierarzt muss die Ursache des Hustens (zum Beispiel eine Infektion oder Allergie) gefunden und behandelt werden. Besserung bringen zum Beispiel eine verbesserte Stallbelüftung, staubarme Einstreu, lange schonende Bewegungseinheiten und das Nässen oder Bedampfen des Heus oder die Fütterung von Heulage.

Auf eine gute Stallbelüftung, möglichst geringe Staubbelastung im Stall und staubarme Einstreu sollte bereits vor einer Hustenerkrankung des Pferdes geachtet werden. Des Weiteren ist es hilfreich, staubanfällige Stallarbeiten zu erledigen, wenn die Pferde nicht im Stall sind. Heu kann bedampft oder gewässert werden oder man greift auf hochwertige Heulage zurück. Heu von minderer Qualität ist zu vermeiden, wenn eine Empfindlichkeit seitens des Pferdes bereits bekannt ist. Das beste Mittel für eine gute Lungendurchlüftung ist viel freie Bewegung an der frischen Luft.

Bei Hustenerkrankungen sollte generell der Tierarzt informiert werden, da auch ein leichter Husten einen chronischen Verlauf nehmen kann.